2008.07.01 Kritik zum Pokerverbot

Die Glücksspielforschung an der Uni Hohenheim hat Stellung zum Verbot der Pokerturnierorganisation durch private Unternehmer genommen.

Die Ziele der Regierung scheinen doch wasserdicht zu sein, dachten die Wissenschaftler der Forschungsstelle für Glücksspiel an der Universität in Hohenheim. Es handelt sich dabei um das Verbot zur Organisation von frei zugänglichen Pokerturnieren. Es würde nämlich die Gefahr bestehen, dass junge Spieler in Abhängigkeit geraten oder zu kriminell Taten verführt würden um am Spiel teilzunehmen. Zurzeit ist es sehr Fragewürdig ob ein solches Verbot auch wirklich hilfreich ist. Die Wissenschaftler sind sogar der Meinung, dass ähnliche Gebote dem Verbot sogar widersprechen.

Erstens: Wenn es einem Verboten wird, werden dies die anderen nutzen. „Die anderen“ sind in unserem Fall Onlinepokeranbieter. Denen kann bis lang keiner das Geschäft verbieten.

Zweitens: Organisiertes „Cash game“ im Kasino mit Überdurchschnittsmäßigen Einsätzen kann eher abhängig machen, als öffentlich organisierte Turniere mit einem Buy-in von 15€.

Mit anderen Worten verbietet der Staat etwas, was er andererseits in verstärkter Form unterstützt. Wissenschaftler vermuten, dass dieses Verhalten gegen das Glücksspielgebot verstößt.

 

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